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Farvenspeel

Wie entsteht ein warmer Sound?

Ich hab mich das wirklich immer wieder gefragt. So oft suchte ich nach Einstellungen, nach Kombinationen von Instrumenten und Stimmen.  Immer wieder stößt man an Grenzen. 

Natürlich ist es absolut unabdingbar – einen Sound so zu produzieren, dass er vom Ohr direkt ins Herz bis runter in die Füße geht.  Doch wie geht das?

Die einen düsen um die Welt und probieren alle möglichen Studios aus, die anderen schwören auf analoge Technik und wieder andere greifen auf modernste Loops, Sampels und anderen dingsbums zurück.

Ja nee – hat mich alles nicht so  zufrieden gestellt. Das ist schon echt blöd wenn du den warmen Sound suchst und keine Karte und auch kein Navi dir dabei weiterhelfen kann. 

Oft ist es dennoch ganz einfach und man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Aber genau in so einem Moment hilft ja Kommissar Zufall. Dieses geschah am vergangenen Freitag  bei unserem Roger im Cliff-Studio. 

Das Wunder der Erkenntnis heißt Heizungstotalausfall  bzw. – huhu, heute singt ihr in der Sauna. Echt wahr – Tanja und ich haben die Vocals zum Titel „Torüch achtern Diek“ in Rogers Sauna aufgenommen. Das war der einzig warme Raum im ganzen Studio denn der 2kw  Ofen leistete gute Dienste. 

Das war so warm – da konnte der Sound gar nicht anders.  Genaueres seht Ihr auf unserem youtube Kanal.

 

 

Der Ort jeglicher Inspiration

Ich weiß – so ein Blog muss gepflegt werden. Ich gelobe Besserung – versprochen!!!

Ich erzähle bei Konzerten immer gerne von der kreativen Ideenschmiede hoch oben im Norden. Von dort kommt jetzt auch dieser Beitrag. Tanja und ich sind mal eben wech. Uns zieht es von Zeit zur Zeit an den Limfjord. Alte Freunde besuchen – die haben sich hier eine Bonbonkocherei aufgebaut- Wind und Wellen genießen. Stundenlange Gespräche mit den unterschiedlichsten Ergebnissen, ein wichtiger Prozess ohne den es Farvenspeel gar nicht geben würde. 

Dazu gehört immer ein gnadenlos guter Tropfen – meistens ist es ein Rum. Dieses Mal auch ?

So entstand hier – genau an diesem Ort – unser Zeitlos Album. Genau an diesem Ort entwickelt sich gerade das neue Album. Und der Name des Albums entwickelte sich hier auch. Wer sich lange und ausdauernd die Gezeiten anschaut, sich vorstellen kann welch eine enorme Kraft es kostet gegen Gezeitenströme, Wind und Wellen anzukämpfen, schwimmt in seinem Leben sicher oft ***Gegen den Strom***. 

Mit unserem neuen Album werden wir genau das machen. Wir werden ***Gegen den Strom*** schwimmen, einiges anders machen, noch mehr auf Vocal-Akrobatik setzen, noch mehr Chor-Harmonien verwenden und uns noch viel weniger in eine Schublade pressen lassen. 

Von Emotional bis Nordisch Party – in absolut Radio tauglicher Produktion – werden wir uns noch einmal mehr in Eure Herzen singen und spielen. 

Unser neues Album wird rechtzeitig zur Kieler Woche im Juni fertig. 

Vorab gibt es eine Single-Auskopplung auf die Ohren.  Dazu aber noch etwas später mehr……..

Erst einmal klingende Grüße aus dem hohen Norden, Euer Carsten

Ein nordischer Song wird geboren

Mein letzter Blog ist schon etwas her – aber ich habe es nicht vergessen….. ich wollte Euch etwas über einen neuen Farvenspeel Song erzählen. 

Da war ja dieses Ding mit der so genannten „Hook“ dieser besonders einprägsamen Refrain-Spur.  Dieses Ding aus Melodie und Text, welches sich sofort in die letzte Hirnwindung einbrennt. So einfach rein ins Ohr und sofort geht jede Faser des Körpers in Wipp- Stepp- Tanzmodus.

Kleines textives Beispiel???

„Wirt komm mach die Gläser voll – wir können noch nicht los, klappert auch der Maat schon mit dem Säbel. 

Der Durst ist stark der Frust ist groß – wir können noch nicht los, dass Meer versteckt sich noch im Küstennebel.“

Tja – aber der Text allein macht keinen starken Song. Nur in Kombination mit einer genau so starken Melodie entsteht ein echter Kracher! 

Ich darf Euch voller Stolz vermitteln, das zu diesem Text genau so eine Melodie entstanden ist. Roger – unser Studiomann der guten Töne hat vor lauter Wipp- Stepp- Tanzmodus fast seinen Stuhl geschrottet.

Der Song ist fertig und wartet auf seine Release….. und schon vor diesem Datum hat er Farvenspeel Geschichte geschrieben. Warum und was???…… dazu später mehr.     

 

 

 

Von der Idee zum fertigen Song

Immer wieder werde ich gefragt: „Wie entstehen eigentlich die Farvenspeel Songs“??? Tja – diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten – aber ich werde es einmal versuchen…..

Bei mir beginnt es oft mit einer Lebenssituation, einem spontanen Bild, einem Gefühl zu dem sich dann ein Wort gesellt. Dieser spezielle Moment setzt dann so ein melodisches LaLaLa in Gang und in Gedanken entsteht ein Gerippe von Wortfetzen, Emotionen und Melodie. In dieser Phase des schreibens steht weder das Genre noch der Beat fest.

Wenn ich nicht in meiner Kreativ „Ik föhl mi wohl“ Schmiede bin, versuche ich entweder mein Hirn zu trainieren und die Ideen zu behalten oder – Voice-Recorder vom IPhone 😉

Optimal ist es natürlich, wenn der Weg ins eigene Studio nicht so weit ist und ich recht schnell die Gitarre in die Hand bekomme. Viele schreiben ihre Songs ja mit Hilfe eines Tasteninstrumentes ((Keyboard-Klavier- oder in den Bergen auch das Akkordeon)) aber das reicht bei mir nur zum sanften begleiten.

Mit der Gitarre versuche ich dann erst einmal aus dem oben beschriebenen LaLaLa etwas melodisches zu bauen.  Akkorde und Rhythmik vereinen sich dann zu einem Gebilde und jetzt muss ich mich entscheiden – ist das jetzt Verse oder Chorus. Puh – wie oft habe ich so eine Entscheidung wieder umgeschmissen!

Zur Erklärung… der Verse ist die Geschichte, die ich im Song erzählen möchte. Der Verse gibt immer neue Infos…. Der Chorus ist das Ergebnis dieser Geschichte und wiederholt sich im Song. In Fachkreisen nennt man die Intensität mit der dieser Chorus transportiert auch gerne einmal „Hook“.  Diese Hook ist das „Goldene Ei“ – macht einen Songs zum Hit und wird immer und immer wieder von einem Songschreiber gesucht…. Auch immer wieder gerne in Verwendung ist die sogenannte „Bridge“ – ein Mittel um noch eine Schippe mehr Spannung in den Song zu bekommen.

Ich werde Euch das ganze in den nächsten Tagen an einem Song genau beschreiben……. Aber dazu später mehr – nun aber zurück zum Ursprung!!!

Wenn also Genre ((Rock-Pop-Folk-Country u.a.)), Verse und Chorus gesetzt sind geht es an den Text. Manches Mal geht es echt schnell. Die Worte fliegen mir einfach so zu. Von Zeit zu Zeit in moderner Art, manchmal eher Schlager geprägt (aus dem Bereich komme ich) und ab und zu küsst mich die Liedermacher-Muse.

Dann ist es entlich soweit – ich habe einen Grundstock zu einem Song und jetzt???

Rechner angeschmissen, Studioprogramm aufmachen, neues Projekt anlegen und eine „Pilotspur“ erstellen. Ein Grundbeat mit hilfe eines „Click“, dazu eine Gitarrenspur und der Liedgesang. Dazu dann ein Arangement gebaut und………

……jetzt kommt der einfache Teil für mich – ich schicke es so zu meinem Lieblings-Roger ins Cliff-Studio mit den netten Worten:

„Huhu Roger – schon wieder ein neuer Song – mach mal“ und… Roger macht.

Was dabei raus kommt beschreibe ich im nächsten Beitrag mit dem Song „Küstennebel“

Endlich wieder Studio-Tag

Heute war es nach langer Zeit wieder soweit…Studiotag!!!

Roger – unser Mann für die digitalisierten Töne – ist gerade aus „Boklund“ nach „Böklund“ gezogen und hat sein Cliff-Studio dort schon mal zum laufen gebracht. Tanja und ich konnten heute die nächsten Songs mit unseren Stimmen anreichern 🙂

So nimmt unser neues Album Gestalt und Klang an……. freu freu freu…..

Studioarbeit ist echt Hammer, egal ob nun mit der ganzen Band oder wie heute nur mit Tanja und mir. Vielleicht erzähl ich mal etwas genauer denn  –  der Weg bis aus einer Idee ein Song wird, kann schon echt lang und spannend sein. Ok – nicht gerade heute ?, wohl eher am Tag danach oder an dem Tag danach oder – an dem Tag danach?.

Bis morgen Ihr Lieben…….