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Farvenspeel

Mundart – überall?!?

Morgen ist es soweit….,
Happy Release-Day von unserem Cover zu:

„The Lion sleeps tonight“ – DAT WILDSCHWIEN…….

Aber darum geht es bei diesem Post nicht. Es geht um das was ab morgen passieren sollte……

Wir betreiben für diese VÖ einen großen Aufwand. Bemustern bundesweit alle Medien!!! Das geht über MPN sehr gut und es ist für uns das hilfreichste Medium. Jede Redaktion hat sofort Zugriff auf diesen Song.

Nun sind wir gespannt – denn dieser Song ist auf Plattdeutsch ?….
Mundart – die immer als Randerscheinung bezeichnet wird.

Wir sehen das anders und hoffen auf einen klaren Blick bei allen Entscheidern der Radio-Stationen…
BAP, Fendrich, Wecker oder Gabalier singen Mundart – eine Mundart die nicht immer auch im Norden verstanden wird…..

Nicht jeder der Marquess und Soler abfeiert versteht spanisch……
Läuft aber auch im Norden rauf und runter!

Wir wünschen uns unseren Song in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Dieser Song ist absolut professionell produziert, hat seine Mainstream Tauglichkeit und kann in jedem Bundesland gefeiert werden…..

Nee – wir sind sowas von gespannt…..

Zurück zu den Wurzeln

Was für eine aufregende Zeit! Kennt Ihr das auch – dieses Gefühl das sich irgendwie alles verändert? Du siehst Dich in einer kleinen – nahezu winzigen Veränderung und auf einmal zieht es viele, unvorhersehbare Entscheidungen nach sich.

Tanja und ich haben in den letzten Wochen genau das alles nicht nur gelebt sonder auch durchlitten. Man möchte etwas großes schaffen und verrennt sich in Größe.

Diese gedachte Größe bringt aber nicht nur Fun sondern auch Probleme….. irgendwann findet man sich selber nicht mehr in dem was man eigentlich machen wollte.

Tanja und ich wollen genau das, was wir schon seid Jahren machen – Musik komponieren und texten und für andere spielen. Dabei ist es wirklich völlig egal, ob man nun Mainstream aktiv ist, oder eine Niesche in der nordischen Folk-Musik besetzt. Eines ist nur wichtig – Spaß Spaß Spaß!

Tanja und ich möchten wieder Spaß und gehen daher zurück zu unseren Wurzeln denn – Farvenspeel war- ist und bleibt immer das Baby von Tanja und mir – wir sind Farvenspeel!

Mit uns gemeinsam musizieren unsere Freund(e) – die Menschen die unsere Musik mögen und gemeinsam eine Lebensfreude und Leidenschaft nach draußen tragen werden.

Hier gibt es denn Freund(e) die fast immer an unserer Seite sein werden und die Freund(e) die je nach Anlass das ganze etwas verstärken.

Wir danken unserer engen Vertrauten unserer Freund(in) Nadine für klare Worte und bezogene Positionen.

Wir danken unseren Freund(en) für Ihre Bereitschaft, uns mit ihrem unfassbaren Talent zu unterstützen und den Sound von Farvenspeel hörbar zu machen.

Wir sehen uns……

Tanja & Carsten – Farvenspeel

Eine Tür durch „Eintritt“ verschließen…..

ich finde es ungerechtfertigt und absolut gegen jede Moral……

Natürlich gilt diese Einleitung nicht für all die schönen kleinen und großen Konzerte in Hallen, Club`s und den ambintionierten OpenAir Veranstaltungen.

Diese Einleitung richtet sich an diejenigen, die unsere Kirchen – egal welcher Konfession sie dienen – als Konzerträume nutzen. Hierbei findet nicht zwangsläufig ein Konzert mit christlicher Musik statt. Die „Romatik“ dieser besonderen Orte wird auf Nachfrage immer wieder gerne als Begründung für diese Konzerte genannt.

Diesem möchte ich wirklich zustimmen – Konzerte in Kirchen bieten immer wieder einen optischen und klanglichen Genuss. Das schätze ich auch sehr……. aus dem Grunde gehen wir auch immer wieder – nicht nur zur Weihnachtszeit –  auf Kirchen-Konzert-Tour…..

Was sollte mich nun aber dazu bringen – für diese Konzerte einen Eintritt zu erheben? Warum sollte ich auf die Idee kommen, hier Menschen auszuschließen, ihnen ihr christliches Anrecht auf freien Zugang zur Kirche durch eine Forderung von „Eintritt“ zu verwehren?

Ich spüre schon förmlich die Aufschreie meiner Kollegen, die mich hier vielleicht als naive bezeichnen werden…… Bin ich nicht, ich bin mir bewußt, dass für diese Konzerte ein finanzieller Aufwand betrieben wird und dieser ja gedeckelt sein muß. Verdienen will man ja auch noch etwas…….. stimmt, dass wollen wir alle.

Alle Welt spielt in jeglichen Clubs, Bars, Kulturbühnen auf Hut…… stehen da oft nur für einen Bruchteil der normalen Gage – verkaufen sich fast unter Wert. Nun gibt es ja Kirchen… und in denen geht das auf einmal nicht mehr? Da – wo die Menschen  das „Geben“  gewohnt sind, da soll der Eintritt es jetzt richten…….

Argumentiert jetzt bitte nicht mit GEMA-Kosten – die sind bei einem eintrittsfreien Konzert deutlich geringer. Kirchenmiete – fast nicht mehr Bestandteil unserer Erfahrungen. Eher schenkt der Förderverein der Kirche in der Pause etwas aus, verkauft Brezel o.ä. und generiert hieraus Einnahmen.

Ich finde es moralisch fragwürdig, hier keinen Sozialaspekt zu leben und sich nicht mit seiner Qualität einem Erfolg der „Spenden“ ((Kollekte)) zu stellen.

Hier wird das schönste und romantischste Bühnenbild genutzt, die volle Infrastruktur ist vorhanden, die Besucher sitzen hart und manchmal frieren sie auch und  ihr verkauft dafür Karten…..

Wir werden das nicht machen…. und ich weiß genau das sich diese Einstellung immer gelohnt hat. Du hast mal so ein Ergebnis oder halt so eins…… Das Endergebnis war bei all unseren Kirchenkonzert-Touren aber immer überzeugend.

Wir machen Musik aus einem Ideal heraus – bringen Leidenschaft mit und entzünden ein Feuer unter unseren Konzert-Besuchern. Was wir zu dem „gesammelten“ noch bekommen ist Dankbarkeit und Anerkennung. Dieses zählt mehr und macht glücklicher als nur Geld.

In diesem Sinne plant Konzerte zu guten Eintrittspreisen in guten Event-Locations, überlegt Euch einfach mal ob Hut-Konzerte Euch wirklich etwas bringen ((oder doch nur dem Wirt)) und lasst die Kirchen aber für jeden offen und stellt Euch mutig einem Wandel…….

So – ich packe denn mal den Tourbus für das nächste eintrittssfreie Kirchenkonzert……

Ein klingendes „Macht hoch die Tür – die Tor macht weit“,

Euer Carsten

 

Private Internet-Radios vs. öffentlich Rechtliche…..

ohhhh…… blos nicht diese privaten Internet-Radios….., das höre ich immer wieder von vielen meiner Kolleginnen und Kollegen.

Echt? Seid Ihr wirklich sicher? Also ich sehe das ganz anders. Ich brauchte aber auch etwas um diese Gedanken wachsen zu lassen….

Jetzt – gerade in dieser Woche – genauer am Montag – kam die entgültige Erleuchtung und jetzt steht es für mich fest: Wir brauchen diese „kleinen IT Sender“, betrieben von ambitionierten Frauen und Männern die Musik lieben und sich Stund um Stund ohne echten Lohn hinsetzen und Sendungen zusammenstellen oder vor Ort in ihren Vereinen usw… unterwegs sind.

Warum mir das so klar wurde?

Wir „Farvenspeeler“ releasen am kommenden Freitag unser Weihnachtsalbum „Winter im Norden & Wiehnacht bi uns“ – genau so wie viele andere liebe Kollegen das auch gerade mit ihren Produktionen machen wollen.

Genau wie viele andere nehmen wir dafür richtig Geld in die Hand, MPN Bemusterung, PR-Agentur, Pressearbeit und und und….

Kurz nach der MPN Bemusterung kamen die ersten Reaktionen…….

Öffentlich-Rechtliche ((ARD / NDR usw… )) scheinen in diesem Jahr generell alles abzulehnen. Da fällt Weihnachten wohl aus, die spielen lt. Aussage wohl eher wenig Weihnachtssongs und wenn überhaupt – nur bekanntes oder traditionelles….. Last Christmas ist ja schon traditionell – ach nee – bekannt……

Für uns wird es in diesem Bereich – und darüber sind wir sehr glücklich – in das  NDR Plus Schlager-Internetradio gehen.

Anders hingegen die Internet-Radios…… die schicken Kommentare und fordern unsere Songs in MPN-Freigabe an…… Diese Sender erreichen – für sich allein – sicher nicht die riesige Hörerschaft. Aber Ihr Lieben – macht Euch mal die Mühe und kommt der Anzahl all dieser Internet-Radios auf die Schliche. Sehr schnell wird hier klar – oh wow – das sind hunderte. Jeder hat Hörer…… die unsere / Eure Songs hören, gut finden und danach streamen oder downloaden könnten.

Ja klar – einige dieser Internet-Radios sind noch nicht so professionell, bei einigen klappt es mit der GEMA noch nicht wirklich aber – sie verbreiten unsere Musik und machen uns alle bekannter. Auch Veranstalter von Events – den Orten wo wir Geld verdienen – hören durchaus privates Internet-Radio. Dort ist nämlich die Musikfarbe etwas abwechslungsreicher und jeder findet den Sender seines Bedarfs….

Meckert nicht über Tantiemen und viel Arbeit…… diese Radios machen einen guten Job an der Basis und bauen *B-Künstler* auf.

***B-Künstler sind die, die nicht von *U* oder *S* oder *B* gepimpt werden*** – wobei ich ja wirklich mal gespannt bin, ob nicht doch neue Songs von U-S-B zur Weihnachtszeit in die AirPlay`s kommen. Was meint Ihr????

In diesem Sinn – klingende Vorweihnachtszeit und Grüße……, Carsten

 

Was ist eigentlich Mainstream….

ich habe mal eine kurze Umschreibung aus Wikipedia gezogen:

Mainstream in der Popkultur

Der Begriff Mainstream wird in der Popkultur als Abgrenzung zum Independent und entsprechenden Subkulturen verwendet.

Hmmmm…… was bedeutet das denn nun eigentlich wirklich?

Alles was anders ist als das, was eine kleine mit riesen Budget ausgerüstete Gruppe proklamiert ist also „Out“ und will angeblich keiner hören!

Ist das wirklich so? Wollen wir wirklich den gleichen Beat mit gleichem Bass in fast identischer Akkordabfolge von unterschiedlichen Künstler in gleicher Art und Weise hören?

Wollen wir wirklich unseren Hintern stumpfsinnig zu Songs wackeln lassen, ohne erkennen zu können ob da nun Künstler AB – oder vielleicht doch Künstler C singt?

Oder haut man uns diese 4/4 Beats nur eindrucksvoll über jede erdenkliche Frequenz so lange um die Ohren bis wir daran glauben?

Ich dachte einmal, so kann das doch nicht sein… aber doch – genau so ist es!

Die einst so abwechslungsreiche Medienlandschaft spielt heute wirklich mit Ansage von oben 80% zum Geldverdienen und 15% altes das man Evergreens nennt.  Mathematisch bleiben 5% der Sendezeit noch für Kultur über….., damit sind dann Folk, Jazz, Blues o.ä. abgearbeitet.

Ok – dieses trifft nicht auf die Bayern zu –  da verteilt sich das ganze etwas mehr in Richtung Landesstolz und Liebe zur Heimat und dessen Musik.

Würde mich auch für all meine nordischen Kollegen freuen – denn es gibt so gute Musik aus dem Norden und kaum Sendezeiten. Das soll wohl lt. verschiedener Medienumfragen der Wunsch aller Hörer sein. Ist schon eine krasse Aussage – ich habe noch nie an so einer Umfrage teilnehmen können – und die Kollegen aus der Szene hatten dieses Vergnügen auch noch nicht. Woher kommt denn diese Erkenntnis über die Wünsche der Hörer?

Also – die Scandinavier sehen das ganz anders. Die haben auch eine sehr starke Affinität zu ihrer landesüblichen Musik – die haben echte Kultur. Die essen gerne und gut, die feiern extrem und singen ihr Zeug zu jeder Gelegenheit.

Wir Deutschen sind halt anders – wir finden deutsch doof und englisch geil….. Was für eine Hammer Vorstellung wenn die Amerikaner plötzlich ihre „Volksmusik“ Country – Gospel – Blues nicht mehr spielen sondern Helene, Andrea, Vicent und Mark hören……. selbst in einem Programm das vielleicht „Traditional Country“ heißt….

Das ist nicht vorstellbar……

Bei uns ist das absolut üblich…. da hörst du in einer Heimatsendung in der nicht nur der Sendetitel *Mundart* ist zu  nur 10% heimische Songs….. Ach ja, will ja keiner hören!

Also Mainstream ist das was die großen drei *U* und *S* und *B* uns glauben lassen wollen……

Beste Mainstream Grüße, Carsten

P.S. Ach nein……. ich schwimme doch *Gegen den Strom* 😉