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Author Archive Carsten Arndt

Kollekte oder Eintritt??? Was passt eigentlich wirklich???

Diese Frage kommt ja nicht von ungefähr…

Tanja – Jörg und ich tourten 2 Jahre lang in den Oster und Herbstferien mit 2 Wohnmobilen durch Niedersachsen. Der Hintergrund – Romantik-pur Konzerte in schönen Kirchen ohne Eintritt.

Stellt Euch das bitte als Hut-Konzert mit Gottes Segen vor….

Hat für den Moment sehr gut funktioniert, brachte tolle Kontakte und finanzierte uns immer einen schönen Urlaub mit 2 Wohnmobilen und allem drum und dran.  Aber diese Konzerte waren bei uns im Norden eher ernüchternd. Im guten alten Schleswig-Holstein bekamen wir bei vielen Konzerten das Gefühl, das wir im Schwabenländle unterwegs waren.

Recht gut besuchte Konzerte, Standing Ovation, Hammer Presse und als Resultat dann knapp 200,00€ im „Klingelbeutel“!!!

Bei unserem drastischsten Pro-Kopf Spendenaufkommen eines Konzertes lagen wir bei 2,46€ je Besucher. Unsere Null-Linie wären 3,50€ gewesen. Unser Abendessen hätten wir bei 5,00€ je Besucher raus gehabt (( man bedenke das wir bei einem Konzert mit 7 – 8 Personen unterwegs sind)) und eine „Aufwandentschädigung hätten wir bei 7,50€ je Besucher erreicht. Verdienen kann man eigentlich erst ab mind. 10,00€ je Person.

Zum Verständnis für alle „Kirchenkonzert – Besuchern und Kollektengeber“……                     Wir zahlen: Werbekosten, GEMA Gebühren, Versicherung, Probezeit, Logistikkosten, Personalkosten etc…

Jeder Besucher eines Kirchenkonzertes sollte sich einmal überlegen, ob die Größe seiner Gabe der Gewohnheit aus evtl. Gottesdiensten entsprechen – oder vielleicht doch der Qualität der konsumierten Leistung der darbietenden Künstler geschuldet sein sollte.

Ich denke letzteres……. Mir wären die errechneten 2,46€ für ein Konzertbesuch absolut peinlich, absolut nicht nachzuvollziehen.

Auf der anderen Seite ist aber auch klar – ein Kirchenkonzert wie wir es spielen ist auch für die Menschen gedacht, denen auch die 2,46€ nicht möglich wären. Jeder ist willkommen…. bei uns zu jeder Zeit.

Aber glaubt es mir – gerade diese Menschen die eigentlich nicht könnten, geben oft mit einer Offenherzigkeit, die beschämen kann.

Für die anderen, wohlhabenderen, die jenigen die nach dem Konzert in ein Taxi oder ihr Luxusauto steigen – für all diejenigen ist dieser Gedanke gedacht.

Wir stehen jetzt kurs vor den Ostertagen schon in der Planung unserer Weihnachtstour. Unsere Arbeit beginnt schon jetzt ((muss also auch in die Berechnung einbezogen sein 😉 )) und daher war dieses Thema plötzlich hoch interessant geworden. Wir haben uns auch entschieden….. wir starten einen erneuten Versuch!

Farvenspeel – Kirchen-Weihnachtskonzerte 2017 bleiben kostenfrei!

Jeder kann zu uns kommen – egal ob arm, reich, krank, gesund, jung, alt, deutsch, nicht deutsch, egal welche religion….

Wir wünschen uns volle Kirchen in der Weihnachtszeit!

Wir wünschen den Besuchern unserer Konzerte eine schöne Emotion!

Ich wünsche mir in diesem Jahr, dass die Musiker von Farvenspeel für die enorme Zeit des probens und der Konzerte – Zeit ohne ihre Familien – angemessen entlohnt werden!

Klingende Grüße, Euer Carsten

Wow…. im digitalen Zeitalter muss man ja fast die Bremse treten….

so kommt mir das manchmal vor.

Das ist wohl meinem Baujahr geschuldet….. als 62er-Jung kannt ich man gerade ein tragbares Kassettenabspielgerät ((Walkman)) und telefoniert wurde noch in der Telefonzelle und etwas später mit Wählscheibe oder Drucktasten bei meinen Eltern im Flur.

Heute findet man Wählscheibentelefone im Museum oder in einem alten Krimi….

Noch verrückter ist es in der Musikproduktion vorwärts gegangen. Früher standen riesige Bandmaschinen in den Studios um Mehrspuraufnahmen möglich zu machen. Bands wurden nicht selten in den Aufnahmeraum gestellt und mit geschickt platzierten Mikrofonen wurden das aufgezeichnet was die Band gerade gespielt hat. Tonbearbeitung, Pitch, Stretching und so ein Gedöns gab es nicht.

Wenn Du die Musik Deines Künstlers hören wolltest hast Du dieses häufig am Radio gemacht. Irgendwann gab es Kassettenrekorder mit denen man das Radioprogramm aufnehmen konnte – nicht jeder hatte damals die Kohle, sich eine LP oder Single zu kaufen.

So saß man, meist Samstagabend, in seinem Zimmer und schnitt die Hitparade mit. Oh was hab ich mich geärgert, wenn der Moderator in meine Aufnahme quatschte. Viel später, als ich selber Moderator bei einem SH-Radio Sender war, lüftete sich dieses Geheimnis der Zwischenmoderationen. Diese waren gewollt und ganz gezielt gesetzt…. immer bei den Brand aktuellen Hits der angesagtesten Künstler. Die Plattenfirmen wollten erreichen, dass die Fans nicht nur selbstgemachte Aufnahmen hörten, sondern die Platten im Laden gekauft wurden…….. geschickt – geschickt….

Das ist heute alles Geschichte – braucht keine Socke mehr machen. Heute bekommst Du jeden Song den Du willst direkt über das Internet. Du kannst ganze Alben runterladen oder dir einzelne Songs aussuchen. Was festes – physisches – hält man dabei nicht mehr in Händen, Artework – Covergestaltung oder Texthefte ? – Fehlanzeige…..

Künstler die sich langsam nach oben arbeiten können, langsam ins Verdienen kommen – echt schwierig!!! Kohle verdient heute der Distributeur – das Major-Label, die ganz großen halt.
Ich selber habe allerdings meine Frieden mit dieser Entwicklung geschlossen…. ich zucke noch so manches mal zusammen – so wie gerade vorgestern wieder.

Wir haben unsere Küstennebel – Single-Veröffentlichung geplant und auf den Weg gebracht. Das ganze mit einem Digital-Distributeur der alle gängigen Plattformen „Weltweit“ bedienen kann. Eine physische Produktion – also eine feste richtige CD ist in diesem Fall für eine Radio-Promotion nicht wirklich notwendig. Das ganze Album „Gegen den Strom“ erscheint im Juni 2017 und da ist der Song „Küstennebel“ auch drauf….

Nun aber zurück zur Digitalisierung!

Ich habe also am Montag alle notwendigen Daten zu dieser Singel-Veröffentlichung per „Upload“ an meinen Distributeur geschickt. Cover, Wave-Datei, Label-Code, ISRC-Code für die Rechteabwicklung und was soll ich sagen…… knapp eine Stunde später finde ich die Release bereit mit Vordatum bei Amazon….. zwischenzeitlich auch bei den anderen großen Portalen. Wenn unsere liebe Angelika nun am 26.04.17 mit der Radio und Print Promotion beginnt, die Radiosender diesen Song mögen und spielen, können unsere Fans – die alten, die neuen und auch für diejenigen die noch nicht wissen das sie Fans werden – diesen Titel schon vorbestellen. Automatisch wird dieser dann am VÖ-Datum ***26.05.2017*** zum Download freigegeben.

DAS IST DOCH EINFACH HAMMER GEIL…….

 

Wenn man glaubt es geht nicht mehr kommt……..

Wer meinen letzten Beitrag hier im Blog gelesen hat, hat vielleicht gedacht – Au Backe – das ja doof…..

Also ich hätte das sicherlich gedacht. Eigentlich ist ja auch noch nichts wirklich geklärt, aber – ich hätte nicht geglaubt wie weit die Reichweite von Farvenspeel so geht…..

Auch nicht im entferntesten hätte ich vermutet wer alles Lust signalisiert, zum Farvenspeel Team gehören zu wollen. Genau darauf freue ich mich besonders -„zum Team gehören“ wollen. Oder wie Detlef D Sost es  in der Casting Show „Pop Stars“ immer so nett formuliert: Du Bist In Der Band***

Ich stehe in diesem Jahr seit 22 Jahren auf der Bühne, allerdings die meiste Zeit davon als Solo-Künstler oder im Duett….. Das Handling einer Band  wie Farvenspeel mit 7 Musikern ist ein anderes. Mit den unterschiedlichen Belangen von Veranstaltern und Musikern muss ich umgehen. Da ist sicherlich noch viel Luft nach oben 😆 

Aber eines sei allen Fan`s von Farvenspeel schon mit auf den Weg gegeben…. wir werden in diesem Jahr kräftig auf den Busch klopfen – mit PR-Agentur, mit neuer Single, mit neuem Album und mit neuem Keyboarder. Alles wird gut weil – alles schon gut ist.

Schönen Abend Ihr Lieben……

Carsten

 

Wenn es gut läuft – läuft es oft anders….

Tja was soll ich sagen…..

Alles ist zur Zeit doch echt großartig. Das VÖ Datum der Single „Küstennebel“ steht. Wir haben mit „Angelika Cisek“ eine absolut tolle PR-Agentin gefunden. Der NDR bucht uns für das Plattdeutsche Musikfest in Neumünster ein. Unser Album „Gegen den Strom“ erscheint am 30.06.2017. Der Terminkalender füllt sich…….. eigentlich alles tuti!

Und gerade in solch ruhigen Momenten zieht ein Sturm auf…… war schon ein wenig sichtbar, versteckte sich aber noch ein wenig im Küstennebel. Der Sturm führte dazu, dass wir uns so kurz vor der Single-Release um einen neuen Keyboarder bemühen müssen. LEIDER!!!

Vom ersten Ton war er dabei – aber nicht nur bei uns. Nun ist es ja so – eine neue Band wie Farvenspeel braucht eine Aufbauphase. In der Regel dauert die schon mal ein paar Jahre. Dieses scheint bei uns aber etwas anders zu laufen. Mag man es Ehrgeiz oder Kontinuität nennen….. ich hab einfach Bock auf diese Band! Somit gehen natürlich einigen Dinge etwas schneller und für manche Gedanken halt etwas zu schnell.

Also ich wollte das nicht so wirklich wahrhaben aber – der erste Termin an dem unsere Taste nicht zur Verfügung stehen würde, kündigte sich schnell an. Dann – auf einmal Pam Pam Pam, kollidierten immer mehr von optionierten und festen Terminen mit seinem „Comedy-Duo“.

Ich hätte ganz norddeutsch ausgesprochen „kotzen“ können.  Aber was bringt diese kontraproduktive Art der Problembewältigung??? Nüschte!!!

In der Ruhe liegt die Kraft – sagte meine Mutti immer. Nicht wie ein HB-Männchen in die Luft gehen sondern mal schauen was so geht.

Ich toppe das Ganze noch ein wenig – ich bin Christ und Glaube an Gott! Ich glaube auch an einen Plan, den er für mich, mein Umfeldt und auch für diese Band hat.

Ich hätte früher Purzelbäume vor Wut geschlagen, heute bleibe ich entspannt.  Ich hätte, wie damals zu oft , falsche Schlüsse gezogen und an allem gezweifelt. Heute – bleibe ich entspannt!

Farvenspeel ist die neue Band im Norden – mit Harmonie und 7 Musikern. Das fing so an und so wird es auch weitergehen. Ich weiß noch nicht, wer neu zu uns stoßen wird…

Aber – ich glaube fest an diesen Weg und – alles wird Gut!

 

Wie entsteht ein warmer Sound?

Ich hab mich das wirklich immer wieder gefragt. So oft suchte ich nach Einstellungen, nach Kombinationen von Instrumenten und Stimmen.  Immer wieder stößt man an Grenzen. 

Natürlich ist es absolut unabdingbar – einen Sound so zu produzieren, dass er vom Ohr direkt ins Herz bis runter in die Füße geht.  Doch wie geht das?

Die einen düsen um die Welt und probieren alle möglichen Studios aus, die anderen schwören auf analoge Technik und wieder andere greifen auf modernste Loops, Sampels und anderen dingsbums zurück.

Ja nee – hat mich alles nicht so  zufrieden gestellt. Das ist schon echt blöd wenn du den warmen Sound suchst und keine Karte und auch kein Navi dir dabei weiterhelfen kann. 

Oft ist es dennoch ganz einfach und man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Aber genau in so einem Moment hilft ja Kommissar Zufall. Dieses geschah am vergangenen Freitag  bei unserem Roger im Cliff-Studio. 

Das Wunder der Erkenntnis heißt Heizungstotalausfall  bzw. – huhu, heute singt ihr in der Sauna. Echt wahr – Tanja und ich haben die Vocals zum Titel „Torüch achtern Diek“ in Rogers Sauna aufgenommen. Das war der einzig warme Raum im ganzen Studio denn der 2kw  Ofen leistete gute Dienste. 

Das war so warm – da konnte der Sound gar nicht anders.  Genaueres seht Ihr auf unserem youtube Kanal.