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Author Archive Carsten Arndt

Planlos in die Zukunft planen…

oder – niederknien will ich eigentlich nur beim beten!

Vorab – ich bin kein Verschwörungstheoretiker, ich bin kein Angsthase oder Motzkopf, aber… blöd bin ich auch nicht.

Seid 6 Wochen steht das Leben so wir wir es kannten nun schon still. Seid 6 Wochen schieben sich Menschen jeglicher Herkunft und Nationalität den „Schwarzen Corona Peter“ in die Schuhe.

Seid 6 Wochen zeigen uns Entscheider aus Wirtschaft und Politik das ein gegebenes Wort nicht zählt, Menschenrechte nichts Wert sind und das man irgend ein Ding tun muss weil man nun mal Ding tut.

Nun sitze ich hier in meinem Home-Office (( das hatte ich auch vor Corona schon )) und versuche Dinge zu tun. Es wird ja irgendwann einmal weiter gehen. Es muss irgendwann einfach weitergehen! Nur wann ist irgendwann? So langsam beschäftigt mich diese Frage, raubt mir Zeit für kreatives, nimmt mir ein bischen die Illusion auf eine Besserung der persönlichen Situation.

Und was ist –  wenn es weiter geht? Was geht dann weiter und ganz spezifisch – wann geht es für mich, meine Tanja, unsere Nadine oder der ganzen Band weiter? In den ersten Wochen habe ich gedacht: „Einfach weiter planen, neue Termine machen, Konzerte abstimmen, Verträge schreiben, Werbung machen ;-)“ Fassungslos stehe ich vor meiner eigenen Dummheit!

Ich kann nichts planen!!!

Ich bekomme zur Zeit keinen Menschan ans Telefon der den Nerv hat sich mit mir über Kirchenkonzerte zu unterhalten und wenn doch, dann bekomme ich nur eine Antwort: „Wir müssen erst einmal abwarten was die Landeskirche entscheidet“. Wenn die dann irgendwann entschieden haben das wieder etwas geht, dann können wir ja mal telefonieren. Wenn wir dann telefonieren, dann können wir uns ja einen Termin aussuchen der dann  erst einmal vom Kirchenvorstand genehmigt werden muss.*** Nun muss ich aber berücksichtigen, das der KV erst wieder in „sagen wir mal“ 4 Wochen tagt. Wenn ich das einmal mit meinen Erfahrungswerten der letzten Jahre verknüpfe, die Zeit für eine ausreichende Werbung solcher Konzerte berücksichtige komme ich zu einem desillusionierten Ergebnis für Kirchenkonzerte im 2.Halbjahr 2020: „Es gibt keine Aussicht auf Erfolg“!!!!

Machen wir mal mit Engagements in Hotellerie, Gastronomie oder Tourismus weiter…… ach nee – das kann ich mal entspannt streichen. Es gibt bis jetzt keine klare Aussage zum Hochfahren dieser „Freizeitbereiche“ ohne die ein Musiker tatsächlich nicht gebraucht wird. Für diesen Bereich ist das Jahr 2020 gelaufen denn Saisongeschäft geht – wenn vorhanden – bis mitte September. Eigentlich plane ich im September schon für das kommende Jahr. Doch mit wem soll ich hier planen?  Ich erreiche zur Zeit keinen und wer ist überhaubt noch da? Wer hat dann diese Zeit überstanden und wie liegen die Prioritäten bei meinen Geschäftspartnern – bei den Verwendern meiner Kunst?

Zur Tatenlosigkeit verdonnert……

Also habe ich jetzt etwas Zeit mich mit anderen wichtigen Dingen zu beschäftigen…. wenn mein Bauch nur nicht so knurren würde. Ich habe hunger….. haben wir eigentlich noch etwas zu essen?

Ja – wir haben noch etwas im Kühlschrank – aber wie lange noch?

Und schon bin ich raus aus meinem Plan, planvoll arbeiten zu wollen. Mit fehlt ein wenig der Antrieb, es ist ungewohnt für mich, von meinen Freunden als Workaholic verschrieen fehlt mir gerade das Ziel vor Augen. Aber genau dieses Ziel ist so unendlich wichtig, als Treibstoff für meinen Motor der mich einen Fuß vor den anderen setzten lässt, der den Tag so taktet, dass am Abend eine Zufriedenheit mit sich selbst in den „Dank beim Tischgebet“ einfließt. Ich habe verloren…..den persönlichen Kampf um Jobs, Termine und durch eigene Hände / Stimme verdientes Geld. Dennoch blicke ich – und das gilt auch für meine Tanja – positiv in die Zukunft und ich kann endlich den wahren Gewinn meiner / unserer stetigen Bemühungen erkennen.

Der Gewinn ist seid langem die Arbeit für unseren Herrn Jesus Christus. Diese Arbeit holt mich jeden Tag aus trüben Gedanken und füllt meinen Tank mit Treibstoff und schafft Energie. In dieser für uns sehr harten Zeit – ja Leute, ohne Einkommen und Aussicht auf staatliche Hilfe wird das Leben in unserer modernen Welt ganz schnell sehr hart und unbamherzig – lernen wir aber gerade ein ganz andere Seite von Menschlichkeit kennen.  Auch eine alte Beschreibeung aus der Menschheitsgeschichte bekommt für uns eine aktuelle Bedeutung…. Der Mensch – Jäger und Sammler 😉

Ich konnte und durfte die letzten Jahre hinter Terminen, Verträgen, Auftritten und anderen Dingen herjagen….. und nun bin ich Dank Corona zum Sammler geworden. Ich sammle Erkenntnisse und Impulse, auch Mitgefühl und Demut, ich sammle Gedanken und Geschichten Anderer und ich sammle Spenden für meine Frau und mich.

He – das ist echt nicht komisch und alles andere als leicht. Ich bin 58 Jahre alt und auf die wirtschaftliche Hilfe anderer Menschen angewiesen. Um wieviel lieber würde ich mir meine Kolekte erspielen gehen aber, ich habe statt dessen  „das Annehmen“ lernen müssen.

Ich habe ein tiefes Mitgefühl für alle Menschen denen es in dieser Zeit nicht gut geht. Ich habe kein Verständnis mehr für Menschen die im laufe der letzten Jahre so derart abgestumpft sind, dass sie keine Leidensvorstellung mehr haben. Unmenschlich und nahezu frech finde ich Forderung von Kostenübernahme zur eigenen Existenssicherung, ausgesprochen von denjenigen denen es in dieser Zeit nicht schlechter geht weil egal was sie entscheiden es sich nicht unmittelbar auf deren wirtschaftliche Existens auswirkt. Ganz oben auf der Liste dieser unangenehmen Zeitgenossen sind hier Politiker die ohne jegliche Empathi schalten und walten……

Ich habe ein Gefühl, dass die Art wie wir von Menschen gerade durch diese Krise geleitet werden für den Verlust jeglicher Freiheit, Menschlichkeit, Versorgtheit und Sicherheit sorgen wird.

So….. nun habe ich mein Tagewerk fast vollendet. Ich gehe jetzt ins Studio und werde etwas  Worship spielen, etwas über kleine Drachen nachdenken (Insider) und allen lieben Menschen aus Familie, Freundeskreis und der Gemeinde Gottes für ihre Unterstützung danken.

Ich werde wieder einen Plan machen  –  für morgen… weil man Dinge tun muss…..

Ich werde beten, das wir alle diese Krise die auf uns zu kommt (( nicht Corona – das ist doch schon Geschichte )) auch überstehen……

In Liebe und Dankbarkeit……. Carsten

Ach so – eines noch…… Ich brauche keine Kommentare wie z.b. “ dann geh doch was vernünftiges Arbeiten für dein Einkommen“…..

1.) Vernünftiger als für die Gemeinde Gottes zu arbeiten geht nicht…..

2.) Wenn doch – dann liegen gerade in dieser Zeit für einen etwas jugendlich gealterten Mann von Baujahr 1962 die Jobs wirklich nicht auf der Straße – nicht in D oder DK oder sonst wo….

Wie kann man eine „Große Unbekannte“ benennen….

…oder gegen was setzen wir uns eigentlich zur wehr?

Nun ist es Wahrheit geworden….. mindestens bis in den Sommer hinein gibt es keine Veranstaltungen.

Nun ist es wahr geworden – unzählige Verträge sind geplatzt und die Existens ist wirklich bedroht. Für mich und meine Tanja ein doppelt so harter Schlag denn… kein Hilfspaket, kein Rettungsschirm keine Zuwendung greift bisher. Unsere Farvenspeel GbR. in Deutschland hat keine Mieten, Leasingraten, Personalkosten oder ähnliches, also keine Hilfe. Wobei – Hilfe wäre es nicht gewesen, sondern Kredite die man als selbständiger Musiker hätte irgendwann nach Corona zusätzlich zu den laufenden Kosten aufbringen müssen.  Hier wird gerade an falsches Hilfbild aufgebaut, aber eigentlich steckt da ein Geschäft hinter – echt übel.

Ich kann die freundlichen Gesichter unserer Volksvertreter nicht mehr sehen… plustern sich auf wie Große Gönner, aber richtig geholfen hat bislang keiner, keinem!

Soziale Aufwendungen vom Amt gibt es für uns allerdings auch nicht – wir haben keinen Wohnsitz in Deutschland – das war unser eigener Wunsch und wir beklagen das auch nicht. Als diese Entscheidung getroffen wurde, unser Weg uns an den Limfjord nach Dänemark führte, gabe es Corona für die breite Bevölkerung noch nicht ((bei politschen Gremien in der Welt sieht das aber nicht so aus 😉 – die wussten das schon lange)) und wir waren guter Dinge.

In Dänemark gibt es für neue Einwohner in den ersten fünf Jahren keine staatliche Unterstützung, dafür müssen allen Einwanderer unterschreiben. Diese Gesetzeslage wurde bislang noch nicht Corona-geändert.

Nun bekommen wir Angebote von kleinen Senioreneinrichtungen, für ein kleines Konzert im Outdoor-Bereich, ohne Kontakt zu den Senioren – einfach zur Fenster und Terassen-Unterhaltung. Diese können wir nicht annehmen da wir nicht nach Deutschland kommen können. Berufspendler zählt zur Zeit bei uns nicht denn das Veranstaltungswesen ist ja lahmgelegt.

Nun dachten wir an die GEMA und deren wunderbaren Rettungsschirm… das könnte noch etwas für uns sein – allerdings erst ab Juni, denn von Juni bis September 2020 sind bei uns gebuchte Verträge storniert worden. In der Zeit von März bis Mai hätten wir ca. 30 Konzerte in Kirche spielen sollen. Die Spenden aus diesen Konzerten rechnet die GEMA allerdings für ihre Anträge nicht. Man weiß ja nicht was gekommen wäre…..  Eigenkonzerte zählen halt nicht.

Nun habe ich doch tatsächlich von der GEMA eine Gebührernrechnung von über 800,00€ für „Eigenkonzerte“ in Kirchen im Herbst 2019 erhalten.

Habt Ihr gemerkt????? Konzerte die jetzt nicht zählen, zählen bei den Gebührenberechnungen allerdings schon. Eigentlich wird mir gerade spei übel…

Zur Zeit versuchen wir unsere christliche Musik aus unserem kleinen Studio / Probenraum per FB-Videos in die Ganze Welt zu bringen….. das ist für uns ein großer Erfolg und wir bekommen auch immer wieder etwas dafür. Wir geben unsere Bankdaten bekannt und freuen uns über Spenden die uns so erreichen. Hierbei zählt wirklich jeder Euro.

Wir sind dankbar für die Helfer, die das in dieser Zeit für uns  und viele andere, in Not geratene Menschen tun. Der Herr versorgt uns auf diesem Weg und legt Menschen etwas ins Herz.

Eines dürft Ihr uns aber gerne glauben – Spenden sammeln ist kein Ersatz für die eigene Arbeit, für Konzerte, für Engagements, für lebendige Gottesdienste in denen wir Lobpreis machen können, für Vorträgen die wir in christlichen Gruppen und Gemeinden geben – einfach das Gefühl zu haben, für seinen Lebensunterhalt selbst sorgen zu können.

Wenn wir könnten, würden wir die Zeit mit einem Nebenjob überbrücken – aber auch hier in Dänemark wurden Menschen entlassen, stecken in Kurzarbeit. Hier gibt es für Einwanderer die eigentlich sebständig arbeiten jetzt erst recht keinen Nebenjob.

Wenn Ihr also unsere Situation versteht, unsere Musik mögt, ein helfendes Herz habt – freuen wir uns auf Eure Hilfe. Wenn Ihr nichts machen könnt oder mögt – denkt daran, auch ein liebes Wort ist manches mal mehr wert als jeder Taler 😉

Wenn Ihr geben möchtet:

Konto Deutschland: DE09 2175 0000 0164 8143 11            Konto Dänemark: DK42 9070 1629 9498 59    oder papal.me/farvenspeel

Vielen Dank sagt der Carsten und die Tanja

Ein Virus und das Geschäft mit der Hilfe

Vorab sei gesagt – das soll hier kein Klagetext werden… viel mehr soll es zeigen wie fassungslos ich bin!

Ich möchte hier auch nicht über die Sinn und Zweckmäßigkeit von Handlungen in diesem Pandemie-Fall schreiben – sondern, ich möchte über das schreiben was Tanja und mich gerade wirklich beschäftigt.

Uns geht es menschlich ( mental und gesundheitlich )  wirklich gut. Wir sind im Oktober letzten Jahres nach Dänemark gezogen und in dieser Zeit ist unser Wohnort am Limfjord noch einmal mehr die richtige Entscheidung gewesen. Es ist hier zur Zeit noch etwas „normaler“ als in anderen teilen von Europa.

Es brauchte etwas, bis wir uns mit dieser Situation anfreunden konnten. Von einem auf den anderen Moment keine Engagements mehr, keine von uns so geliebten Kirchenkonzerte – kein Einkommen. Für den ersten Moment denkt man – OK, da können wir mal 2-3 Wochen Pause machen. Nun sieht es nach mehreren Monaten Zwangsurlaub aus und das ist wirtschaftlich nicht zu überstehen.

Was freuten wir uns mitte der letzten Woche, über unzählige Nachrichten über Hilfspakete von Bund und Land, über Soforthilfen von Verbänden oder Gesellschaften. Da müsste doch etwas Hilfe drin sein….. weit gefehlt!

Es gibt Hilfen  – die schonungslos von den „Großen der Wirtschaft“ ausgenutzt werden und es gibt Hilfen die sich im nachhinein als Kredite entpuppen oder so eng Zweck gebunden sind, das sie für uns freischaffende Künstler nicht zum tragen kommen.

Wir haben keine Angestellten, wir haben keine Leasingverträge die bedient werden müssen, wir haben keine Betriebskosten wie Mieten o.ä……

Wir habe einfach nur kein Geld für Brot, Wurst, Heizung, Strom, Wasser oder zusammengefasst, kein Geld zum Leben.

Diese Hilfspakete für „Leben“ gibt es aber nicht. Unser Unternehmen, eingetragen, Steuern zahlend, ist für diese Art von Hilfe nicht gut. Eigentlich müssten wir jetzt zum Sozialamt gehen! Ach nee, das geht ja nicht. Eine Firma kann ja keine Sozialhilfe beantragen, nur Personen können das. Tanja und ich sind zwar Personen die in Deutschland Steuern zahlen – aber weil wir da nicht leben, keinen deutschen Wohnsitz haben, gibt es leider für uns nichts.

Da freute ich mich über den „Rettungsschirm Live“ der GEMA. Hier sollen Autoren die gleichzeitig als Künstler unterwegs sind unkompliziert Hilfe bekommen….. sollten…..!!!!!

Gleich in den Voraussetzungen war zu lesen das die Verlustangaben aus stornierten Engagements bestehen sollen. Eigenkonzerte würden hierbei nicht berücksichtigt. Ich dachte, ich lese nicht richtig.

Farvenspeel steht zu 90% mit Eigenkonzerten auf der Bühne….. Hierbei fallen 80 % auf Kirchenkonzerte die wir generell immer ohne Eintritt, rein auf Kollekte spielen.

***NATÜRLICH ZAHLEN WIR FÜR DIESE KONZERTE GEMA GEBÜHREN***

Nur als Verlust und Berechnungsgrundlage für eine Hilfe sollen die nicht genommen werden. Schon echt Hammer-frech!

Wenn man allerdings in den Genuß einer Hilfe – egal von welcher Institution auch immer – kommt, bekommt man die nicht geschenkt. Die GEMA nennt es „Vorschuß“ auf die 2020 Abrechnung. Alle anderen wie z.B. KfW, LiB oder ähnlich, vergeben Kredite die irgendwann zu den laufenden Kosten für ein vielleicht noch existensfähiges Unternehmen aufgebracht werden müssen.

Ich habe sehr selten ein so durchdachte, nahezu freche Abzocke zur Stärkung der großen Kapitalgeber gesehen.

In Dänemark sieht es für uns zur Zeit ähnlich aus.

Unsere Agentur „TCA-Musik“ wurde im Oktober 2019 gegründet und hätte jetzt ab März 2020 Umsätze generieren können. Daraus wurde nun leider nichts. Daher gibt es für das Unternehmen auch in unserem Herzensland keinen Zuschuss….

Privat sind wir an die 5-Jahres-Eigenversorgungs-Verpflichtung gebunden. Wenn man nach Dänemark auswandert garantiert man dem dänischen Staat, dass man die ersten 5 Jahre selber zurecht kommt. Im Normalfall wäre das ja auch problemlos möglich. Nach Corona nicht! Also – bislang keine Hilfen.

Ich bin wirklich kein Mensch großer negativer Gedanken, aber so wie die Obrigkeit mit dem Volk umgeht……zum ko…..

Tanja und ich freuen uns über Unterstützung unserer christlichen Geschwister, von Fans und Freunden unserer Musik. Bitte helft uns in dieser Zeit mit einer Spende auf unser dänisches Konto DK42 9070 1629 9498 59

All denen, die uns bereits geholfen haben sei unser Dank sicher. Ohne Euch geht es für uns in dieser Zeit nicht weiter.

Bleibt gesund, Euer Carsten

Sorge ist berechtigt….

Wow…

eine schwere Zeit – nicht nur für Musiker, Veranstalter oder Industrie-Kapitän, nein – es ist eine schwere Zeit für jeden einzelnen Menschen.

Ein Ding – so klein das man es mit dem Auge nicht sehen kann legt nahezu die ganze Welt lahm. Nicht nur das es das so geliebte Leben beenden könnte, es bringt die nicht betroffenen, die Sozial-Ignoranten zurück in die Steinzeit des Benehmens.

Leider kann ich hier keinerlei Unterschiede mehr machen denn für mich ist die Unart, anderen Menschen durch egoistisches Handeln die Lebensgrundlage zu entziehen genau so zuwider wie die Tat diejenigen zu beschimpfen,  zu beleidigen oder Hetzaufrufe zu starten.

Eines sollte jedem von uns klar sein – durch kein Wort, durch kein egoistisches Handeln und nicht durch Ignoranz wird diese menschliche und wirtschaftliche Kriese gelöst werden.

Veranstaltungen werden abgesagt – ob wir das verstehen, ob wir das für gut befinden oder nicht spielt keine Rolle mehr. Per Anordnung wurde es zum Gesetz und läst keine Spielräume zu.

Einige Unternehmer – egal aus welchem Unterehmensbereich – werden dieses nicht unbeschadet überstehen. Andere haben schon aufgeben müssen…

Ich bin gespannt, auf welche Art ich in den nächsten Tagen und sicher Wochen veränderungen im Sozialverhalten in meinem Umfeld wahrnehmen werde. 

Ich beobachte mit Sorge die „Scheißegal Mentalität“ der Gutmenschen. Schnell mal alles zusammen raffen, ohne  Sinn und Verstand. Nächster Schritt dann Handgreiflichkeiten und Plünderungen. Das ist keine Schwarzmalerei sondern nachlesbare Geschichte. Da wir Menschen ja nie dazulernen, wird es jetzt kaum anders sein.

Ich sorge mich um meine Familie, um die Alten und die ganz Jungen.

Natürlich hoffe und bete ich für ein baldiges Ende dieser beschi…… Situation.

Zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir per Anordnung noch keine Konzerte absagen. Auch unsere Harz-Kirchen Tour ist seitens der Kirchen nicht gefährdet. Ob sie allerdings überhaupt kostendeckend gefahren werden kann, hängt letztlich von den Besuchern ab. Ob die bei so viel Panik aus dem Haus gehen werden, steht in den Sternen.

Ob die erste große Außen-Veranstaltung Ende April für uns etwas wird, ich weiß es nicht. Ob wir das überstehen – sicherlich!

Euch da draußen bitte ich, bringt etwas Zeit des Tages auf und schaut wo Ihr in Menschlichkeit anderen helfen könnt. Das was viele auf FB / Twitter und Co. so machen, hilft definitiv keinem.

Euer Carsten

Dreifaltigkeitskirche Schleswig

Was für ein Jahr…..

2019 ist Geschichte – und was für eine!

Soviel Veränderung wie im vergangenen Jahr gab es sicher für uns so noch nicht…..

Die Entscheidung, es einmal mit einer Akustik-Tour zu versuchen, sich reduziert auf drei Stimmen, Bass – Ukulele – Gitarre auf den Weg zu machen, war ein voller Erfolg.

Voller Dankbarkeit und Demut erlebten wir das Jahres – Abschußkonzert am 31.12.19 in der Dreifaltigkeitskirche in Schleswig / Friedrichsberg.

Die Kirche war voll und das war schon mehr als man an einem Silvesterabend erwarten darf. Danke dafür……

Wir wollten diesen Abend aber nicht einfach nur unser Programm abspulen sondern auch uns selbst beschenken. Deshalb holten wir unsere Herzslieder der Vergangenheit aus dem verstaubten Koffer der Erinnerung ;-)…. So kamen dann auch wieder einmal gute Cover-Songs, unsere musikalischen Wegbegleiter als Herzenslieder ins Program.  Für Tanja war „In the Morning“ von den BeeGees ein klares Muss. Nadine steuerte „You are my Sunshine und Wagon Weel“ bei. Ich selber konnte nicht anders und musste „The River von Garth Brooks, Annis Song von John Denver und Purpel Rain von Prince“ erklingen lassen.

Auch Godewind-Songs und etwas Kiesewetter und May ergänzten die eigenen, ausgewählten Farvenspeel-Songs. Das ganze führte zu riesem Beifall und  stehende Ovationen. Das ganze führte zu unserem Entschluß für 2020 – Herzenslieder werden wir unser neues Programm außerhalb unserer Kirchenkonzerte nennen.

Wir freuen auf ein Hammer 2020 – mit Euch, für Euch und mit ganz viel Musik……