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Zwei Herzen in einer Brust

Zwei Herzen in einer Brust

So möchte ich dieses Gefühl beschreiben oder besser – anders kann ich es nicht ausdrücken.

Seid 1995 lebe ich den musikalischen Weg. Getragen von der Einstellung einmal zu den ganz großen zu gehören, habe ich wirklich alles an Selbstüberschätzung, Hochmut und Hochnäsigkeit an den Tag gelegt. Gebracht hat es mir eigentlich nicht viel!

Von Außen wurde das sehr schnell erkannt und Ratschläge – wie und was man besser machen sollte – folgten auf dem Fuße.

Doch wollte ich Ratschläge?

Natürlich nicht. Wer wollte sich erdreisten, mir – dem großen Künstler – einen Rat zu erteilen…… Bohhh war ich ignorant und geblendet.

Nach ein paar Jahren voll unsäglicher Versuche hatte ich die Schnautze so richtig voll. Blos keine Musik mehr machen, nicht mehr auf jeden reinfallen und und und…

Es ist echt soooo einfach, Jedem und Allem die Schuld an persönlichem Versagen anzulasten. Bei sich selber zu suchen ist unendlich schwer und nicht so modern.

Dann trat eine Wende ein….. neue Liebe verändert! Neue Liebe motiviert und wenn neue Liebe dann auch noch musikalisch die gleiche Sprache spricht, geht es wieder los.  Es ging los – und wie……. mit alten Covern und Evergreens. Erst als Duo – dann als Trio und schon war er wieder da, der alte Abraham in mir. Eigene Songs, neuer Name, große Band und der Wunsch doch nochmal ganz oben mitzuspielen.

Ok – diesmal war es anders, erfolgreicher mit mehr öffentlicher Medienaktivität aber weit von dem „erhofften“ Erfolg entfernt. Was mach ich nur falsch? Warum immer die andern und nicht ich? Warum immer Die, die sehr viel weniger drauf hatten als ich…… (( völlig subjektive Einschätzung ))

Ich war wieder da – in aller Überheblichkeit und Selbstüberschätzung, nur ein paar Jahre älter.

Dann passierte es! Auf einmal wurde ich von einer völlig anderen Kraft getragen ( dieses Thema intensiviere ich in Konzerten und auf Konferenzen ) und ich begann zu glauben. Nicht mehr an mich, sondern an den Herrn Jesus Christus. Verschiedene Situationen, Kontakte und Erfahrungen brachten noch mehr Veränderungen in mein Leben.

Ich lernte einen jungen Christen kennen…… er wurde mein Gesangsschüler und nach kurzer Zeit mein christlicher Mentor. Er war Lobpreisleiter in einer freien, christlichen Gemeinde und er war voll von Worship-Music. Wow….. christliche, moderne Musik mit englischen und deutschen Texten die etwas in mir machten.

Vieles wurde klarer, richtet sich neu aus und veränderte mich zusehens. Ich spielte die ersten Gottesdienste und Lobpreisabende und ließ mich aus freiem Willen in der Schlei taufen. Ich schrieb die ersten eigenen christlichen Songs und berührte Menschen mit meiner Geschichte, mit meinen Texten und anderen schönen Worship-Songs. Ich liebe diesen Weg, diese Musik und die andere Art von Konzerten. Inzwischen bin ich Lobpreisleiter und arbeite sehr intensiv im christlichen Bereich.

Ich liebe aber auch nach wie vor die von mir für den Norden geschriebenen volkstühmlichen Pop-Schlager Nummern…..

Ich freue mich auf schöne kleine Konzerte mit unseren weltlichen und christlichen Programmen. Ich trage die zwei musikalischen Herzen in meiner Brust und bin davon überzeug, dass beide Stilrichtungen miteinander harmonieren können.

Warum? Weil ich beide Richtungen aus Leidenschaft schreibe und spiele…….

Mein persönliches Fazit – wenn ich heute Konzerte spiele, spiele ich nicht als einer der Großen sondern ich spiele für den „Größten“…….

Euer Carsten

Carsten Arndt

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