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Dem Gefühl folgen – nicht den Ratschlägen…

Kennt Ihr das – Ihr tragt etwas in Euch, einen Gedanken, eine Idee, einfach etwas anderes als sonst?

Es kommt der Zeitpunkt bei jedem von uns – ein Zeitpunkt wo alles noch einmal neu beleuchtet wird. Nicht weil man noch mehr Kohle scheffeln will, nicht weil man mit einem neuen Partner das Alter um die hälfte nach unten schrauben möchte und nicht weil man sich für den geilsten hält!

Nach ganz kurzer Zeit des erkennens einer solchen Situation möchte man sich mit seinen „Freunden“ austauschen und bekommt oft einen ungläubigen Kommentar in dem dann all diese verändernden Ideen gleich in den tiefsten Keller geredet werden. Nicht hilfreich – nur Angst schürend und zu oft beendet man seinen Weg bevor man losgelaufen ist.

Nun denkst Du – zumindest hat sich dann nichts verändert. FALSCH!!!

Du hast es gelassen, Du wurdest beeinflusst und fühlst Dich schlechter als jemals zuvor. Unausgeglichen – nutzlos – ungebraucht – verloren.

Vermeide diesen persönlichen Fehler. Verfolge Deinen Gedanken und bringe ihn ins Ziel.

Seid nunmehr knapp 3 Jahren gibt es Farvenspeel – das ist eine noch recht kurze Zeit. Ich habe echt gedacht das wir etwas schneller voran kommen. Aber es dauert alles – wenn es gut werden soll.

Mit unserer Folk/Pop/Schlagermusik sind wir medial schon recht erfolgreich. Aber irgendwie war da mehr – es schlummerte etwas in mir… Mag es von den unzähligen Konzerten in Kirchen kommen, mag es an der Affinität zu Dänemark liegen….. ich hatte das Gefühl – genau zu diesen beiden Emotionen muss ich musikalisch aktiver werden.

Songs auf dänisch und ein christliches Programm wollte ich spielen!

Gerade ausgesprochen kamen dann auch die Komentare – Bedenken und Ratschläge. „Das kannst du deiner gerade wachsenden Fan-Gemeinde nicht antun“ oder „Willst du hier auch noch Kohle machen“ oder „Damit verwirrst du alle – so mit christlicher Musik. Singst wohl auch noch von Gott oder Jesus. Das geht nie gut.“

Zugegeben – ich habe mich zuerst etwas schlecht gefühlt. Wie konnte  ich nur… Vielleicht hatte ich ja kein Vertrauen mehr zu mir – oder was auch immer. Aber ich blieb fest in meinem Gedanken. Nordischer Folk-Pop-Schlager ergänzt durch ein modernes christliches Programm und als Hingabe für das Land in dem ich mich Zuhause fühle auch Songs in dänischer Sprache. Das wollte ich machen und es läuft sehr gut an.

Ok – es brachte Veränderungen in der Lebenseinstellung, im Glauben an sich selbst und in der Freundschaftsliste aber – es war,  ist und bleibt richtig!

Ich werde zukünftig noch mehr auf mein Gefühl hören und weniger von den Menschen annehmen die selber nicht den Mut zur Veränderung aufbringen und sich stattdessen über ihr eigenes Leben beklagen und jedem anderen für alles die Schuld geben.

In diesem Sinne… Euch allen wünsche ich Mut – Erkenntnis – Tatendrang und Gottes fetten Segen.

Euer Carsten

Wat is denn een Künstler?

Jo – wat is denn een Künstler?

Weet se een Antwort op düsse Frog?

Is een Künstler liegers künstlich? – Ne – ne, künstlich föhl ik mie nich an, sä mien Deern!

De beste Antwort – wenn een nix anners in sien Brägen torecht kreeg is: Een Künstler schapt Kunst!

Dull – aber, wat leeve Lüüd is Kunst?

Düsse Frog is nu ok weer bannich swor.

Bün ik een Künstler – mok ik Kunst? För de eenen jo – för de annern nich!

Doch een is bannich klor –  wenn ik de Lüüd – de mie nich kennen – dorto kregg, sich mit mie utenannertoseten – dat is Kunst!

Jo – so bün ik een Künstler!!!!

MoinMoin, Carsten

Streaming-Portale… Fluch oder Segen?

Was habe ich da heute gelesen……. Brian Adams hat 700Mio. Streaming-Klicks und dabei in der Abrechnung 2.500,00 Dollar verdient.

Und was habe ich dann gelesen…… Jeder kann sich bei seiner Veröffentlichung ja überlegen, in wie weit er diese Portale nutzt…

Nun müssen wir uns doch einmal den Ursprung von Musik in Streaming-Portalen ansehen. Ganz zu Anfang waren es doch Songs unserer ganz großen Künstler – wie Brian Adams – die von großen Major-Companys in die Streaming-Portale gestellt wurden. Mit dieser Maßnahme sollte seinerzeit ein illegales Raubrittertum verhindert werden. Diese legalen Streaming-Portale entstanden genau wegen dieser großen Künstler, dessen Songs über unzählige schwarze Schafe in die IT-Welt versendet wurden. Die Folgen dieser Legalisierung waren damals aber für keinen absehbar.

Der Gedanke am Anfang war ja klar und lobenswert. Label und Künstler sollten zumindest noch ein wenig Tantiemen bekommen. Der Gedanke war auch klasse – nur nicht zu Ende gedacht. Jeder kann sich heute legal aus YouTube, oder anderen Portalen ein Audiofile mit hilfe von legalen Konvertern auf sein Handy ziehen. Keine Gebühr – kein Kauf – keine Zustimmung vom Urheber.

Eine Regelung wäre einfach – wie uns das ja HD-Plus, Netflix und Co. vormachen.

Die GEMA strebt gerade genau diese Lizensierung an – wer streamen will mus sich registrieren und dafür zahlen – egal welches Portal er dafür nutzt. Diese Gebühr kann dann entspannt in den Pool der GEMA fließen und nach dem allgemeinen Verteilerschlüssel an die Urheber ausgeschüttet werden.

Es gibt immer mehr von diesen musikalischen Sub-Kulturen mit Namen Streaming-Portal, Hut-Konzerte und Benefiz-Aktionen. Eines haben sie alle gemeinsam – sie bekommen Futter und Bestand durch uns, die Künstler die diese Wege erst möglich machen.

Können wir es umkehren? Wollen wir das überhaupt? Ist es nicht ein erleben, wenn Ihr mit Eurem regionalen Song auf einmal in UK, USA, Knada oder sonstwo gestreamt werdet…….

Ich denke, es wird nicht zurückgedreht – dieses Streaming-Rad….. nur gerecht sollte es zugehen.

Nicht für andere…

…sondern für sich selbst, sollte man Musik schreiben!

Wieder so ein Satz von mir, bei dem sich viele meiner Kollegen an den Kopf fassen. Nur warum?

OK – ist vielleicht etwas sehr eng gedacht Herr Arndt – aber mal zugegeben, die meisten Künstler machen doch das, was sie schreiben, malen, gestalten oder komponieren aus einem inneren Gefühl heraus. Sie halten Dinge ihres Lebens fest. Die Einen, weil sie damit etwas verarbeiten wollen – die Anderen, weil sie sich nur auf diese Art ausdrücken können und wieder andere, weil sie einfach Lust darauf haben und es können.

Welcher wahre Künstler produziert denn des Gewinnes wegen? Wer setzt sich hin und sagt: „Ich brauche Geld – ich male mal ein Bild“ oder „Ich erschaffe jetzt eine Skulptur weil ich dieses oder jenes brauche. Kein Künstler arbeitet so…. weil das Druck erzeugt und die Inspiration blockiert.

Auftragsproduktionen sind was völlig anderes… Da haben andere einen Wunsch – eine Idee und das Budget.

Was kann man denn alles so schreiben – oder muss man immer seinem Genre treu bleibe?

Ein klares NEIN!!!

Ich habe als Texter und Komponist immer wieder Lebensphasen – Momente – Erkenntnisse, die ich in meinen Songs verarbeite. Je nach dem durch-/ erlebten, bewegt sich der Text und Melodie in unterschiedlichem Genre… So entstehen klare Country oder Blues Titel, mal sind sie im Swing zu finden oder auch im christlichen Bereich.

Speziell der christliche Liedbereich sorgt immer wieder für Fragen wie z.B. „verunsichert man damit seine Hörerschaft nicht“ ???

Mmmhhh – ich weiß nicht genau. Verunsichert man so oder kann die Musik von einer breiter aufgestellten Hörerschaft konsumiert werden?

In mir schlummern viele Worte und Melodien…. fast alles hat irgendwie einen persönlichen, oft autobiografischen Hintergrund.  So mag ich Schlager – Folk – Pop und christliche Anbetungslieder. Ich glaube an Gott und ich schreibe darüber…. genau wie über all meine anderen musikalischen Vorlieben auch.

Warum???

Weil ich mich damit ausdrücke, meinen Kopf frei mache und meiner Seele den Druck nehme und inneren Frieden erlange….. Ich machen es nicht für andere, fürs Mainstream – Konsumverhalten – ich mache es nur für mich.

Ich freue mich aber wie Bolle, wenn andere Menschen verstehen, was ich schreibe – warum ich geschrieben habe und sich beim hören einfach wohl fühlen…..

Last Euch fallen…., Euer Carsten

Geld regiert die Welt

Qualität vs. Kapital……

Diese Frage stellt sich immer wieder bei allen Neuerscheinungen jeglicher Produkte – weltweit!

Als Kaufmann war ich viele Jahre ((vor meiner Selbständigkeit als Musiker)) für verschiedene ausländische Lebensmittel-Hersteller in Deutschland unterwegs. Ich war dabei verantwortlich für Listungsgespräche neuer Produkte. Ich war das Bindeglied zwischen Industrie und Handel.

Sehr schnell habe ich schon damals gelernt: Ein Produkt plazierst du nicht auf Grunde seiner Einzigartigkeit – seiner Qualität oder eines erkennbaren Bedarfs, ein Produkt plazierst du durch die Höhe einer Listungsgebühr, die Aktionsrabatte und Rückvergütungen.

Ist schon ganz schön krank! Man entwickelt etwas für ungeheuer viel Kapital und bringt es zur Marktreife und Lieferfähigkeit. Dann mietest Du dir quasi eine Verkaufsfläche für ungeheuer viel Geld um dann von den eigentlichen notwendigen Gewinnen auch noch etwas abzugeben.

Ergebniss – Mehr Produktion für weniger Gewinn, Hektik – Stress –  Verluste!

Was hat das jetzt mit Musik zu tun???

Hier ist es nicht anders – denn die Qualität eines Songs ist absolut subjektiv zu betrachten. Wenn ich für Werbung – ein Konzept – eine Kampange unendlich viel Geld raushauen kann, mache ich aus fragwürdigem Talent einen Superstar mit neuer Stilrichtung.

Ich kaufe Sendezeiten, ich beeinflusse die Objektivität der breiten Hörerschaft durch wegnahme von Entscheidungskraft. Höre es dir an oder schalte ab – das ist real! Wo bleiben dabei die wirklichen Talente mit Ideen, Leidenschaft usw….?

Im besten Fall irgendwo in den Playlists einiger regionaler Internetsender, bei Redakteuren die noch Bock auf Musik haben. Im schlechtesten Fall allerdings wohl nur im Proberaum.

Man muss Mainstream sein – oder ?

Aber wer entscheidet denn was Mainstream ist? Der Konsument von Musik?

Nein – der sicher nicht. Die großen Companys entscheiden das….. mit Geld, mit Einfluss und all den unangenehmen Begleiterscheinungen….. Sender – und hier besonders die öffentlich rechtlichen Medienanstalten zeigen hier klar, wie so etwas zu laufen hat. Listungsbüros // Musikredaktionen in Berlin entscheiden z.B. was in Schleswig-Holstein gehört werden soll. Da kann auf Sicht nichts gutes für regionale Künstler bei raus kommen…..

Das ist wie damals – auf der anderen Seite der Mauer…… wenn einer sagt das nur graue Flanellhemden produziert werden, dann trägt halt auch jeder graue Flanellhemden……. mal drauf rumgedacht? Wohl eher nicht!

Der Konsument // Hörer nimmt das ja so hin. Echt schade!